Zweites Brew Berlin MeetUp stimmt auf Bar Convent Berlin im Oktober 2014 ein |
Dienstag, 29. Juli 2014 |
Quelle: mer / Bar Convent GmbH
Als Plattform für Bier in Bars ist „Brew Berlin“ innerhalb kürzester Zeit zum schnellstwachsenden Segment der europäischen Bar- und Getränkemesse Bar Convent Berlin avanciert. Regelmäßige Netzwerk-Events bieten der „neuen deutschen Bierszene“ Diskussionsraum mit Gastronomen, Fachpresse und Fachhandel. Am 07. Juli 2014 traf sich die Berliner Bierszene in der Bar am Steinplatz für das zweite MeetUp mit Thorsten Schoppe (Schoppe Bräu), Dr. Marc Rauschmann (Braufactum), Valentin Bräunlein und Hermann-Josef Boerger (Brauerei Maisel, Maisel & Friends) sowie Richard Hodges und Jan Hrdlicka (Crew Republic).
Nach dem Erfolg des ersten Brew Berlin MeetUps im Februar 2014, luden die Organisatoren des Bar Convent Berlin zum zweiten Treffen in der brandneuen „Bar am Steinplatz“ ein. Vier innovative Vertreter der aufstrebenden deutschen Craft-Beer-Szene stellten rund 40 geladenen Gastronomen, Fachhändlern und der Fachpresse ihre neuesten Bierspezialitäten vor. Die Moderation des Abends übernahmen Helmut Adam (Bar Convent Berlin) und Dirk Hoplitschek (Brew Berlin, Bier-Index.de).
Thorsten Schoppe (Schoppe Bräu)
Den Anfang der Vortragsreihe machte Thorsten Schoppe von Schoppe Bräu (Berlin). Schoppe braut bereits seit 2001 Craft Beer und sprach über die Veränderungen in den letzten Jahren im Bereich Craft Beer in Deutschland. Verkostet wurde von Schoppe Bräu das obergärige Endell Pale Ale mit 5.5% Vol., dezentem Malzkörper, fruchtigem Einstieg und prägnanter Bitterkeit. Thorsten Schoppe: „Der Abend war sehr angenehm und ich hatte die Gelegenheit mich mit einigen Brauerkollegen auszutauschen. Ich habe schöne Biere getrunken und konnte mich mit Gastronomen unterhalten.“
Dr. Marc Rauschmann (Braufactum)
Dr. Marc Rauschmann von Braufactum (Frankfurt am Main) beschrieb, wie er sein Interesse an Craft Beer auf Reisen entwickelt hat und stellte im Zuge der Verkostung die neue Eigenkreation aus dem Hause Braufactum, das „The Brale“ (Brown Ale) vor. Das malzig-würzige und doch leichte Brown Ale mit 4,8% Vol. erinnert an Brombeere, Blutorange, Honig und Nuss. Marc Rauschmann: „Wir sind mit Braufactum bereits seit 2011 Partner von Brew Berlin beziehungsweise dem Bar Convent. Der Austausch mit Gastronomen und Händlern auf dieser Plattform hat sich für uns als sehr fruchtbar erwiesen.“
Valentin Bräunlein und Hermann-Josef Boerger (Maisel & Friends)
Valentin Bräunlein von Maisel & Friends (Bayreuth) sprach über die Geschichte und Herkunft des Pale Ale und bot das frische, zitral und tropenfruchtige Pale Ale mit bauschiger Perlage und 5,2% Vol. von Maisel & Friends zur Verkostung an. Hermann-Josef Boerger (Vertrieb Brauerei Maisel) diskutierte über die Zukunft des Craft Beers in der Bar und kommentierte die aktuelle Entwicklung der Branche. Hermann-Josef Boerger: „Unsere Vision für die Zukunft ist Vielfalt und wir wünschen uns, dass es in den Bars Deutschlands bald eine eigenständige Bierkarte mit einer Auswahl von 20 verschiedenen Bieren von 20 verschiedenen Brauereien gibt.“
Richard Hodges und Jan Hrdlicka (Crew Republic)
Richard Hodges (Brauer Crew Republic) und Jan Hrdlicka von Crew Republic (München) erzählten von dem Werdegang der Marke und der Idee hinter Crew Republic. Zur Verkostung gab es das Drunken Sailor IPA mit 6,4% Vol. und mangohafter Süße mit herb dezenter Röstnote im Abgang. Jan Hrdlicka: „Wir hatten viel Spaß. Uns war es wichtig, mit Gastronomen in Kontakt zu kommen und als Brauer vor den richtigen Ansprechpartnern etwas über unsere Produkte erzählen zu können.“
Abgerundet wurden die Vorträge durch eine offene Q&A-Runde, in der Gastronomen und Händler mit den Brauern das Thema Bier in Bars weiter vertieften. Im Diskurs zwischen Brauern und Gastronomen ging es vor allem um Rentabilität von Bierspezialitäten für den Gastronomen, dass zwischen Bier und Craft Beer zu unterscheiden ist und dass die Stellung von Bier in der Bar in Deutschland generell überdacht werden muss.
Helmut Adam, Gastgeber von Brew Berlin: „Die Relevanz des Themas Bier und Craft Beer in Bars wächst rasant. Immer mehr Gastronomen übernehmen die Botschaft von Biervielfalt und tragen sie weiter. Wir freuen uns mit Brew Berlin auf dem Bar Convent Berlin dafür eine wertige Plattform bieten zu können.“ Am 7. und 8. Oktober 2014 wird mit Brew Berlin auf dem Bar Convent Berlin mit internationalen Brauern und Referenten zum Mittelpunkt der Bierszene. Zahlreiche Vorträge und die Verkostung neuer Biersorten stehen auf dem Programm des Convents, zu dem über 9.000 Fachbesucher erwartet werden.
Über Brew Berlin
Das Hauptziel von Brew Berlin ist die Verbindung der etablierten Barszene mit Brauereien und Brauern. Bereits seit einiger Zeit macht sich ein neues Selbstverständnis für Bier bemerkbar, aus dem Mainstream heraus wächst das Interesse an Craft Beer. Mit Gründung der Plattform im Rahmen des Bar Convent Berlin, der führenden Messe für Barkultur in Europa, wird die Biervielfalt in Bars gefördert und der Szene der entsprechende Raum für Austausch geboten. Netzwerk-Events für Brauer, Gastronomen und Fachhändler bieten Diskussionsraum und fangen aktuelle Trends auf. Auch auf dem zweisprachige Blog BrewBerlin.com wird über neueste Ereignisse und Entwicklungen der Bier-Welt informiert.
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Rückblick auf das 33. Lahnsteiner Bierseminar |
Sonntag, 27. Juli 2014 |
Quelle: Lahnsteiner Brauerei GmbH & Co. KG
Schnapszahl am Bierseminar – so könnte das Motto des vergangenen Bierseminars lauten. In diesem Sinne sollte es auch einiges an Hochprozentigem zu probieren geben. Zum „Warmtrinken“ gab es die Hop Gun aus der Brauerei Camba Bavaria in Truchtlaching. Dieses hopfenbetonte Bier passt perfekt in die Jahreszeit, denn jetzt stehen die Hopfen-felder fast in voller Blüte. Ebenfalls in voller Blüte steht die neue Kälteanlage der Lahn-steiner Brauerei, die komplett neu erbaut seit vier Wochen die gesamte Brauerei mit der benötigten Kälte versorgt.
Auf die Kälteanlage folgte das erste von einigen Bieren in Doppelbockqualität: Camba Imperial Black IPA - 8,5 Vol. %er mit faszinierender aromatischer Partitur. Ein India Pale Ale für sich ist schon ein aromatischer Vertreter – packt man noch Röstmalz hinzu und braut es stärker ein, so muß sich das beschreibende Vokabular mit steigern.
Das Camba Imperial Black IPA ist von einer tiefschwarzen Farbe und wird von einem kompakten, cappuccinofarbenen Schaum gekrönt. Die Nase nimmt im Vordergrund den Duft von Frühlingsblumen wie Tulpen und Margariten sowie Stachelbeere wahr, der von leichten Lakritztönen untermalt wird.
Kräftige Hopfennoten aus einer Mischung von deutschen und amerikanischen Hop-fensorten verbinden sich im Mund mit Röstaromen, dem Geschmack von Kaffeebohnen und Bitterschokolade, die auf der Zunge ein leicht cremiges Gefühl hinterlassen. Im Nachtrunk entfaltet das Bier eine langanhaltende und deutlich spürbare Bittere.
Einen ähnlich vollendeten Genuss präsentierte die Brauerei Hofmühl in Eichstätt mit ihrer „Edition 12“. Das Bier gab es nur im Jahr 2012. Lediglich 20.000 Gebinde lieferte die Brauerei nur in den ausgewählten Getränkefachhandel in der Region. Und selbst Bier-kenner rätseln, wie sie das edle Gebräu einordnen sollen.
Zweifach vergoren und gefiltert ist es eine goldrötliche, obergärige Starkbierspezialität deren Reifeprozess in der Privatbrauerei Hofmühl mehr als vier Monate Zeit in Anspruch nahm. Mit unterschiedlichen Hefen gelang es dem Braumeister Johannes Jung, den Alkoholgehalt auf stattliche 9,5 Vol.% zu steigern. Zum Vergleich: Beim Hofmühl Hell be-trägt er 4,9-Vol% und beim bekannten Festbier 5,9-Vol%. Edition 12 eignet sich schon allein deshalb viel mehr zum schlückchenweisen Genießen, als zum süffigen Durst löschen.
Gerade zum Festtagsessen "reicht" der Gastgeber eine Edition 12. Und er tut dies nicht im herkömmlichen Bierglas, sondern ganz so, wie es sich für ein einen Genießer gehört in eine Glasflöte. Edition 12 wird vor dem Festtagsschmaus oder als Begleiter zwischen Hauptgang und Nachspeise getrunken.
Stephan Emslander, Volker Baumgartner, beide Geschäftsführer der Privatbrauerei Hofmühl GmbH und Braumeister Johannes Jung mit ihrem limitierten Edelsud "Edition 12"
Dies Irae – der Tag des Zorns – ist der Beginn eines mittelalterlichen Hymnus vom jüngsten Gericht. In der römischen Liturgie wurde er früher als Sequenz der Totenmesse gesungen. Von vielen Komponisten vertont gilt die Version von Mozart als die Bekannteste. Ein donnernder Chor beschreibt die nahende Ankunft des Allmächtigen, der richten wird, über die lebenden und die Toten. Wolfgang Amadeus Mozart starb am 5. Dezember 1791. Ihm zu Ehren wird dieses „donnernde“ Starkbier mit 10,9 % Alkohol jähr-lich am 5. Dezember eingebraut.
Dies Irae ist ein extremes Starkbier (Barley Wine), handwerklich gebraut im Brauhaus Gusswerk in Salzburg. Seine Zutaten: Österreichische Bio-Spezialmalze, Summit- und Cascade-Bio-Hopfen aus dem Yakima-Valley in den USA und eine doppelte Gärführung aus Unter- und Obergäriger Spezialbierhefe. Fruchtig im Antrunk, unterlegt von feinen Bittermandeln kommt der Genuss gewaltig auf die Zunge. Töne von Grapefruit mischen sich harmonisch in den elegant-kräftigen Körper.
Dies Irae – frisch oder gereift – ist als „stand-alone-beer“ oder Kaminbier unschlagbar.
Aus dem Brauhaus Faust in Miltenberg präsentierte Bierbotschafter (IHK) Frank Michel einen Eisbock Edition 2012. Mit 26 % Stammwürze und 11,5 % Alkohol avancierte er zum Gewinner 2014 des World Beer Cup.
Der Eisbock reift nach der Gärung und dem Prozess des Ausfrierens mehrere Wochen in Holzfässern im Bierkeller. Dadurch erhält er seine trotz des hohen Alkoholgehaltes charakteristische Milde. Das kräftig braune Bier mit cremefarbenem Schaum hat intensive Malz-Marzipan-Dörrobst-Schoko- sowie leichte Sherry-Noten. Das Bier passt zu kräftigen Wildgerichten, schokoladigen Süßspeisen oder als Digestif.
Eisbock zum Anfassen gab es aus der Lahnsteiner Brauerei selbst. Aus dem Hause www.bukanter.de stammt die „Essenz des Bieres“ zur Herstellung von Eisbock. Diese besteht aus einer Flasche mit dem stattlichen Inhalt von 3,0 l. In diese füllte Dr. Markus Fohr zwei Tage vor dem Bierseminar 3,0 l des Lahnsteiner hellen Doppelbocks „Martinator“, der ohnehin bereits 8,0 Vol.-% Alkohol besitzt. Inhalt und Flasche wanderten dann für zwei Tage bei -17°C in die Kühlkammer. Dort froren sie vollständig durch.
Die Essenz-Flasche stellt man nun umgekehrt auf die Essenz-Karaffe, in die nun die Essenz in Form des Eisbocks Tropfen für Tropfen hinein wandert. Sobald das zurück bleibende Eis weiß wird, ist die Essenz fertig gestellt und der Eisbock trinkbar. Ein Feuer-werk zunächst für die Augen, nach etwa einer halben Stunde auch für Nase und Gaumen. Dies kann man oft und mit verschiedenen Bockbieren ausprobieren. Natürlich gab es zum Vergleich auch den frischen Martinator.
Faszinierend war zu erleben, wie das Ausfrieren den Charakter des Bieres in jeder Hin-sicht intensiviert. Die Farbe wandelte sich von einem kräftigen Goldgelb hin zum Bern-stein. Im Duft legten die malzigen und die Noten von gedörrten Früchten deutlich zu, fast als hätte man ein wenig dunkles Malz hinzu gefügt und das Bier ein bis zwei Jahre lang reifen lassen. In gleicher Weise steigerte sich der Geschmack und erreicht eine beginnende alkoholische Schärfe, die zum einen den Reifecharakter betont, zum anderen auch Ausdruck des gestiegenen Alkoholgehaltes ist. Und plötzlich schmeckt der „Original-Martinator“ fast wie ein schlankes leichtes Helles….
Die nächsten Bierseminare finden 2014 am 4. September, 2. Oktober, 6. November und 11. Dezember statt. Die Themen sind wie immer das am besten gehütete Geheimnis der Lahnsteiner Brauerei – Anmeldung unter
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Importstart für größte US-Craft-Beer-Auswahl Deutschlands |
Freitag, 25. Juli 2014 |
Quelle: Dérer Import GmbH
Dérer Import präsentieren acht Brauereien und 30 US-Biere – Künftig regelmäßiger Import
Künftig brauchen Bierfans in Deutschland nicht mehr länger auf leckere Craft-Biere aus den USA zu verzichten: Dérer Import liefern dank eines neuen Abkommens bald regelmäßig hochwertige Biere aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland, und bieten damit die größte Auswahl an US-Craft-Bieren, die bisher hierzulande erhältlich ist.
Wer die besonderen Bräus vorab probetrinken möchte, hat auf dem Internationalen Berliner Bierfestival eine gute Gelegenheit dazu: Dort starten Dérer Import ihre regelmäßige Biereinfuhr, und feiern diese vom 01. bis zum 03. August 2014 mit der Präsentation von acht Brauereien und deren Erzeugnissen.
Acht Brauereien mit mehr als 30 Bieren, wie sie nicht unterschiedlicher sein können, werden erstmals dem deutschen Publikum vorgestellt – die Biererzeuger kommen dabei aus allen Ecken der USA: Aus St. Louis im Bundesstaat Missouri reist etwa die für ihre herausragende Qualität bekannte, unter Kennern als Geheimtipp gehandelte Brauerei Urban Chestnut an, die mit ihrem „Winged Nut“ ein mit Kastanien gebrautes Hefeweizen präsentieren. Das Bier hat den Veranstaltern so gut geschmeckt, dass es kurzerhand zum internationalen Festivalbier 2014 gekürt wurde. Ebenfalls mit im Gepäck hat die Smuttynose-Brauerei ihre jüngste Kreation, das IPA „Bouncy House“.
Ein ganz edles, und vielleicht eines der teuersten Biere des Festivals wird ebenfalls bei Dérer Import angeboten: Die Brauerei Fifty Fifty aus Kalifornien schickt ein dunkles Imperial Stout, das zwölf Monate in verschiedenen Bourbon-Whisky-Fässern gereift ist. Mit 30 Euro kostet eine Flasche dieses edlen Bieres auch so viel wie ein guter Wein, bietet aber Bierkennern auch ein ganz besonderes Erlebnis.
Preisgekröntes bietet die Brauerei Saugatuck aus dem Bundesstaat Michigan: Ihr Bier „Bonfire Brown“ wurde auf dem diesjährigen World Beer Cup in Denver mit einer Goldmedaille ausgezeichnet – so wie auch das „Sawtooth Ale“ aus dem Hause Left Hand in Colorado. Beide Biere werden ebenfalls auf dem Berliner Bierfestival angeboten.
Hochwertiges Craft-Bier kann übrigens auch in Dosen daher kommen – ganz ohne Geschmacksbeeinträchtigung, und allen Klischees zum Trotz: Dérer Import bieten auf dem Internationalen Berliner Bierfestival etwa das „Red Beard’s IPA“ der Brauerei Latitude 42 aus Michigan in der Dose an – Festivalbesucher können sich vor Ort vom hervorragenden Geschmack überzeugen.
Auf Nachhaltigkeit setzen die Brauerei Smuttynose aus New Hampshire an der Ostküste und Victory aus Pennsylvania. Letztere braut, als eine der wenigen verbliebenen Brauereien in den USA, noch mit ganzen Doldenhopfen. Auch ihre Erzeugnisse präsentieren Dérer in Berlin – ebenso wie das unter Kennern weltweit geschätzte Russian Imperial Stout „Old Rasputin“ der kalifornischen Brauerei North Coast.
Für das Internationale Bierfestival schicken die Brauereien nicht nur ihre Biere nach Berlin, sondern auch hochkarätige Repräsentanten: So stellt sich etwa Urban Chestnut-Mitgründer und Braumeister Florian Kuplent den Fragen der Besucher, ebenso wie die Experten Dennis Keller der North Coast-Brauerei, und Braumeister und Mitgründer Eric Wallace aus dem Hause Left Hand.
Mit dem Berliner Bierfestival startet dann Dérers deutschlandweiter Vertrieb der US-Craft-Beers. Künftig können Biertrinker in Deutschland ihre Lieblingsbiere aus den USA über Dérer beziehen - durch eine strenge Einhaltung der Kühlkette wird gewährleistet, dass der Geschmack durch den langen Transport nicht beeinträchtigt wird.
Neben den Craft-Bieren aus den USA bieten Dérer weitere Craft Beers aus Deutschland, Italien, Norwegen, England und Österreich an – sowohl im regulären Sortiment, als auch auf dem Internationalen Berliner Bierfestival.
Damit entsteht ist das Bierfestival auf der Karl-Marx-Allee das größte, vielfältigste und beeindruckenste Zentrum für Craft Beer in diesem Sommer.
Mehr zu Dérer Import
Seit den 1990er Jahren sucht Dérer Import Spezialbiere in aller Welt und bringt diese nach Berlin. Damit gehört das Unternehmen zu den Craft Beer-Pionieren am hiesigen Markt und hat zum Beispiel Craft Beer auf dem Internationalen Berliner Bierfestival etabliert. In der Vergangenheit hat Dérer Import unzählige Biersorten aus Deutschland, Österreich, Norwegen, der Tschechischen Republik und den USA zu Bierliebhabern in ganz Berlin gebracht. Auch außerhalb von Braukunst Live bietet Dérer besondere Biere an und baut deren Vertrieb weiter aus – ständig kommen neue, spannende Sorten hinzu, die das Expertenteam in aller Welt aufstöbert.
Was ist Craft Beer?
Craft Beer steht für Bier aus kleinen, unabhängigen Brauereien, die aus hochqualitativen Zutaten und mit viel Passion entstehen. Den Brauern ist es wichtig, traditionelle Methoden zu verwenden, aber dennoch mit den vielen Geschmacksmöglichkeiten zu experimentieren und Neues zu entwickeln. Allein durch eine gezielte Auswahl hochqualitativer Hopfensorten entstehen schon andere Geschmackserlebnisse – darauf fußt die Craft Beer-Begeisterung, die in den USA, Großbritannien und Irland schon einen wahren Boom der unabhängigen Brauereien ausgelöst hat.
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Höchste deutsche Qualitätsauszeichnung für Störtebeker Braumanufaktur |
Mittwoch, 23. Juli 2014 |
Quelle: Störtebeker Braumanufaktur ( stoertebeker.com)
Erneute Auszeichnung für die Brauer vom Strelasund: Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ehrte die Störtebeker Braumanufaktur mit dem 7. Bundesehrenpreis in Folge – der höchsten Auszeichnung, die es für die Qualitätsleistung von Brauereien gibt.
Bei der Prüfung durch die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) bestanden die Störtebeker Brauspezialitäten umfassende Labor- und Sensoriktests und konnten so eines der besten Gesamtergebnisse erzielen. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Brauertags 2014 am 25. Juni in Berlin statt. Die Auszeichnung wurde von Dr. Theodor Seegers, Ministerialdirigent, und dem DLG-Vizepräsident Prof. Dr. Achim Stiebing überreicht. „Die erneute Ehrung des Bundesministeriums ist eine große Anerkennung unserer Leistung“ freut sich Betriebsleiter Arnd-Henning Böttrich. „Neben dem Weltmeistertitel für das beste Dunkelweizen ist der Bundesehrenpreis die zweite wichtige Prämierung in diesem Jahr – und ein weiterer Ansporn für unser Ziel, charaktervolle Brauspezialitäten abseits ausgetretener Geschmackspfade zu brauen“, so Böttrich weiter.
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Warsteiner Nachhaltigkeitsbericht erhält GRI-Siegel |
Montag, 21. Juli 2014 |
Quelle: Warsteiner Brauerei ( warsteiner.de)
Erste deutsche Brauerei mit internationalem Berichtsstandard.
Die Warsteiner Brauerei hat für ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht das Siegel der Global Reporting Initiative (GRI) erhalten. Damit erfüllt sie als erstes Unternehmen der deutschen Braubranche den international anerkannten Berichtsstandard.
„Es macht uns sehr stolz, dass wir mit unserem Nachhaltigkeitsbericht als erstes Unternehmen der deutschen Braubranche diesen hohen Anforderungen gerecht werden konnten“, erläutert Peter Himmelsbach, Geschäftsführer Technik der Warsteiner Brauerei. „Die GRI gehört national und international zu den renommiertesten Institutionen in Sachen Nachhaltigkeitsberichterstattung.“
Im Sinne eines weiten Verständnisses von Nachhaltigkeit stellt der Warsteiner Nachhaltigkeitsbericht die Grundlagen des wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Handelns des Unternehmens dar. Dazu gehören die Nachhaltigkeitsstrategie ebenso wie ihre praktische Umsetzung in den Bereichen Markt und Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaft. Darüber hinaus bildet die Warsteiner Brauerei Zahlen und Fakten zu allen Schritten der Wertschöpfungskette von der Beschaffung über die Produktion, Marketing und Vertrieb bis hin zu Logistik und Wiederverwertung ab. „Mit unserem Nachhaltigkeitsbericht möchten wir in der Lebensmittel- und Getränkebranche ein Zeichen setzen, dass sich eine verantwortungsvolle Unternehmensführung und eine bedeutende Marktpositionierung nicht voneinander ausschließen, sondern sinnvollerweise zusammengehören“, sagt Peter Himmelsbach.
Mit dem Warsteiner Nachhaltigkeitsbericht ist das langjährige Bestreben der Warsteiner Brauerei um nachhaltiges Wirtschaften und verantwortungsvolles Unternehmertum erstmals in einem Dokument zusammengefasst. „Mit dieser transparenten Darstellung möchten wir eine umfassende Informationsgrundlage schaffen, um mit unseren Stakeholdern in einen fruchtbaren Dialog zu treten und so voneinander noch mehr zu lernen“, erklärt Stefan Leppin, Leiter Unternehmenskommunikation und Beauftragter für Nachhaltigkeit der Warsteiner Brauerei. Der Berichtszeitraum umfasst die Jahre 2008 bis 2012. Der ursprünglich geplante Veröffentlichungstermin Ende 2013 musste aufgrund aktueller Ereignisse verschoben werden. „Wir sind froh, dass wir nunmehr endlich damit an die Öffentlichkeit gehen können“, ergänzt Stefan Leppin.
Mehr Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Warsteiner Brauerei sowie den Nachhaltigkeitsbericht zum Download gibt es unter http://warsteiner.de/nachhaltigkeit
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Bundespräsident würdigt gesellschaftliches Engagement des Meckatzer-Brauereichefs |
Samstag, 19. Juli 2014 |
Quelle: Meckatzer Löwenbräu Benedikt Weiß KG
Michael Weiß, geschäftsführender Gesellschafter der Meckatzer Löwenbräu, wird für sein langjähriges Wirken beim bayerischen Brauerbund sowie seine Verdienste für seine Heimat Allgäu und das Gemeinwohl mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Diese Ehrung mit dem „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ durch Bundespräsident Joachim Gauck erfolgte auf Vorschlag des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Bei einer feierlichen Zeremonie in München überreichte Franz-Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium, den Verdienstorden an Michael Weiß.
In seiner Laudatio würdigte Staatssekretär Pschierer das unermüdliche Engagement von Michael Weiß für die Region Allgäu: So bringt sich der Brauereichef als Aufsichtsrat der Allgäu GmbH seit vielen Jahren vor allem im Rahmen der Profilierung der Marke „Allgäu“ als attraktiver Industrie- und Tourismusstandort ein. 18 Jahre lang war er Mitglied des Gemeinderats seiner Heimatgemeinde Heimenkirch, seit über 20 Jahren ist er Mitglied der Vollversammlung der IHK Schwaben.
Die Förderung des Gemeinwohls ist Michael Weiß ein besonderes Anliegen: Unter seiner Führung verfolgt die Meckatzer Löwenbräu seit vielen Jahren eine umfassende Wertschöpfungsstrategie unter dem Motto „Klasse statt Masse“ und zeigt beispielhaft auf, wie ein mittelständisches Familienunternehmen in einem zunehmend konzentrierten Markt überleben kann. „Seit Übernahme der Geschäftsführung 1993 haben Sie den Betrieb in eine zeitgemäße Moderne überführt, in der ausgeprägtes Tradi-tionsbewusstsein, Umweltverantwortung und Nachhaltigkeit eine Einheit mit dem Wohl Ihrer Kunden bilden“, sagte Pschierer in seiner Rede. Über die Lena-Weiss-Initiative unterstützt die Brauerei überdies verschiedene soziale und kulturelle Projekte in ihrer Heimatregion und versucht gerade jungen Menschen Mut zu machen für die Gestaltung eines eigenverantwortlichen Lebens.
Darüber hinaus unterstrich Franz-Josef Pschierer den Einsatz von Micha-el Weiß für die Belange der Bierbranche: So hat Michael Weiß zwischen 2001 und 2012 als Präsident des Bayerischen Brauerbundes maßgeblich daran mitgewirkt, dass Bayerisches Bier inzwischen weit über Deutschland hinaus hohes Ansehen genießt und setzt sich als Ehrenpräsident des Brauerbundes heute weiterhin für eine neue Bier-Genusskultur ein. „In Ihrer Amtszeit wurde die Bezeichnung ‚Bayerisches Bier‘ zur geschütz-ten geographischen Angabe – ein für die gesamte bayerische Brauwirt-schaft bedeutsames Ereignis“, so Pschierer. „Sie haben den Bayerischen Brauerbund mit dem ‚Verband Bayerischer Ausfuhrbrauereien‘ zusammengeführt und Ihre Branche durch diese Bündelung der Kräfte für den harten Wettbewerb auf den Auslandsmärkten gerüstet.“
Meckatzer Löwenbräu: Wertschöpfungsphilosophie im Mittelpunkt
„Erfolg durch Qualität in allem Tun – zum Wohle der Menschen mit de-nen und für die wir tätig sind“ – gemäß dieser am Gemeinwohl orientier-ten Unternehmensphilosophie handeln die Verantwortlichen der Meckatzer Löwenbräu seit Generationen. Die Wurzeln des traditionsreichen Un-ternehmens aus Meckatz im Westallgäu reichen bis in das Jahr 1738 zurück. Seit 1853 ist die Brauerei im Eigentum der Brauerfamilie Weiß, an deren Spitze heute in vierter Generation der geschäftsführende Gesellschafter Michael Weiß steht.
Das große Ziel der Meckatzer ist seit jeher die Wertschätzung aller Beteiligten – von den Mitarbeitern über Gersten- und Hopfenbauern, Mälzer und Anlagenbauer bis hin zu den Partnern in Handel und Gastronomie, Konsumenten und Fans – für das, was der jeweils andere dazu beiträgt, um letztlich zu einem einzigartigen Ganzen zu gelangen: Diese Wertschätzung ist die Voraussetzung, um die für das Überleben so essentielle Wertschöpfung dauerhaft zu sichern. Die Brauerei hat sich unter der Führung von Michael Weiß überdies der Begründung einer neuen Genusskultur verschrieben, die dem Bier wieder zu dem Ansehen verhelfen soll, das es früher als hochwertiges Genussgut hatte.
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